Mentoringtag in Hameln

Hamelner Mentoring-Tag

 

hameln    Wie schon im letzten Blogbeitrag angekündigt, folgt hier mein persönliches Resümee des Mentoring-Tags in Hameln.

23 neue und alte Hasen haben sich zusammengesetzt, um über allgemeine Aspekte des freiberuflichen Übersetzens zu diskutieren. Themen waren u.a.: Preiskalkulation, Selbstvermarktung, Kundenakquise, Spezialisierung und vieles mehr.

Freitag:

-fand der „Kennenlern-Teil“ statt, wir haben in einem entzückenden Fachwerkhaus in einem Restaurant Pfannkuchen gegessen, sind danach mit der Türmerin durch Hameln gezogen und ließen den Tag mit einer Hopfenkaltschale ausklingen. Es waren nicht alle Teilnehmer anwesend, aber man lernte schon viele nette Kollegen kennen, so dass man am Samstag nicht allzu erstarrt war ob der ganzen neuen Gesichter.

Der Samstag:

Um 9:00 Uhr ging es also los. Begrüßungsrunde: Jeder sollte sich in ein bis zwei Sätzen vorstellen. Und da müssen wir uns noch besser disziplinieren; kaum jemand schaffte es, kurz und prägnant etwas über sich selbst zu erzählen. Die ersten 90 Minuten waren rum. Beim nächsten Treffen sollte vielleicht mit einer Stoppuhr gearbeitet werden,  weitere Informationen erhält man dann in den persönlichen Gesprächen in der Pause oder beim Kaltgetränk.

Danach wurden die einzelnen Themenbereiche in Form von Diskussionen abgearbeitet. Jeder sprach, jeder hatte eigene Ideen, Beispiele etc. Es gab keinen „Frontredner“ auf den die Anwesenden nur reagieren konnten, nein, jeder war gleichberechtigter Diskussionsteilnehmer. Und auch neue, unerfahrene Kolleginnen konnten noch viele Tipps und Beispiele anbringen, nicht nur die „alten Hasen“.

Um 17:30 Uhr war es auch schon wieder vorbei. Nach durchgehend positiver Feedback-Runde wurde auch sogleich beschlossen, dass die allgemeinen Themen nun erschöpfend abgehandelt wurden und es Zeit ist, für andere Fragen und Themen. Themen, die noch mehr in die Tiefe gehen und auch andere Aspekte des Lebens als Übersetzer betreffen, wie z.B. Gesundheit, Konzentrationsübungen, Arbeitsplatzergonomie.

Der Abend war lang, feucht-fröhlich und subtropisch – das soll als Zusammenfassung reichen.

Sonntag:

Ein Teil unsere Truppe traf sich bei fantastischem Wetter zum Brunch. Aber wer denkt, wir hätten hier nur geschlemmt, weit gefehlt: Es wurden Themen für das Folgeseminar gesucht, gesammelt und notiert, die Doodle-Umfrage beschlossen und natürlich noch über den vergangenen Seminartag diskutiert.

FAZIT:

Der erste Mentoring-Tag war ein Erfolg. Das Konzept des BDÜ Nord, bzw. von Jackie ist aufgegangen: Kein „Frontalunterricht“ sondern eine gleichberechtigte Diskussionsrunde ohne starren Tagesplan, die es uns ermöglicht hat, sehr aktiv teilzunehmen und nicht nur Empfänger von Ratschlägen oder Strategien zu sein. Diese Art von Seminar bringt mir einfach mehr. Beim nächsten Mal wäre es auch schön, auch mal in kleineren Gruppen etwas auszuarbeiten und vorzustellen, dies bringt auch die „Stillen“ unter uns vielleicht noch mehr zur Mitarbeit. Ich freu mich auf die Fortsetzung „unseres“ Tages und empfehle jedem „Neueinsteiger“ den nächsten Mentoring-Tag. Einfach auf der Seite des BDÜ schauen, lange wird es bestimmt nicht dauern bis zur nächsten Veranstaltung. Und außerdem findet man dort demnächst auch den „offiziellen“ Bericht, den @Ramona Biermann netterweise noch schreiben wird.

Ich sag einfach mal „Danke“ an alle.

 

 

Autor: Manu

Ich bin staatlich geprüfte Übersetzerin in der Sprache Englisch sowie Fremdsprachenkorrespondentin Englisch und Spanisch. Als Fachübersetzerin arbeite ich für Unternehmen und Institutionen unterschiedlicher Größenordnungen weltweit.

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